Café-Szenen I
Unter seiner Schirmmütze zermalmt er seinen Kaugummi wie einen internen Matchball, wirft den Blick im Takt zu den Kauflächen hin und her. Daneben kippt eine Kaffeetasse um, die Straßenladies lachen, Frisuren wippen. Haare als Gartenfläche. Oh ihr hängenden Gärten der Semiramis. Oh Du karge Tundra des Nordpolarkreises. An den Wänden leuchten Fruchtbilder.
Der schmalschwule Kellner huscht durch den Gang, wischt eine Tischfläche sauber, streichelt die auf einer Lehne balancierende Katze. Der Teetrinker spuckt Erdnusskrümel auf den Boden und schriftstellert. Eine Alte leckt sich mit der Zunge die Zahnfleischunterseite ab, am Lippenbändchen entlang. Ich lutsche an meiner Zigarette, gurgele das Bier und lege meinen Stift in die Aschenbecherhalterung.
Und Männer, die zuviel reden sind nicht eloquent und Frauen, die zu wenig tragen, übertreiben. Und von ersteren gibt es immer noch solche, die meinen, sich die Dinge hinter die Ohren stecken zu müssen: Zigaretten, Bleistifte, Hautirritationen.
Ich zumindest, mit erdnusschalenvollgekrümeltem Ärmel, möchte nicht von mir beobachtet werden.
Der schmalschwule Kellner huscht durch den Gang, wischt eine Tischfläche sauber, streichelt die auf einer Lehne balancierende Katze. Der Teetrinker spuckt Erdnusskrümel auf den Boden und schriftstellert. Eine Alte leckt sich mit der Zunge die Zahnfleischunterseite ab, am Lippenbändchen entlang. Ich lutsche an meiner Zigarette, gurgele das Bier und lege meinen Stift in die Aschenbecherhalterung.
Und Männer, die zuviel reden sind nicht eloquent und Frauen, die zu wenig tragen, übertreiben. Und von ersteren gibt es immer noch solche, die meinen, sich die Dinge hinter die Ohren stecken zu müssen: Zigaretten, Bleistifte, Hautirritationen.
Ich zumindest, mit erdnusschalenvollgekrümeltem Ärmel, möchte nicht von mir beobachtet werden.
Montseigneur - 4. Mrz, 15:28