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Am Don I

Auf der Hügelkuppe folgen wir den verwachsenen Pfaden zu den Baracken des Erholungsheims. Die Mückengitter sind zerrissen, das Glas hat Sprünge, in den Ritzen liegt der Müll. Wir sind allein in den Ruinen. In der Mitte des Geländes liegt ein leeres Schwimmbecken, der Boden ist bedeckt mit schwarzem Laub und von Wurzeln aufgerissen.

Die Abendsonne senkt sich über die brüchigen Fließen, wirft Schatten unter das trockenbleiche Gras. Wir treten hinter einem Haus hervor und werden plötzlich geblendet, blinzeln und erkennen wie sich von der Sonne selbst geformte Hügel bilden, in deren Mitte zieht der Don, spiegelt sich im Abendhimmel. An den Ufern steht der Wald und verbirgt den Wasserlauf des Stroms, wir blicken bis zur nächsten Biegung und zu den verzierten Holzhäusern am Hang. Wir steigen hinab, erster Sand dringt in die Schuhe, Zweige knacken und das Land liegt still wie Haut.

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