unter Verschwundenem
Ich zog die Schultern zusammen, die Straßen entlang. Windklar war die Nacht und leer, nur einmal sah ich ein Auto abgleiten in ein Parkdeck, dann auch Menschen in einem Laden sprechen und schließlich das noch erleuchtete Zimmer im ersten Stock rechts.
Wäre ich mir gewisser gewesen, hätte ich es einen Bann nennen können, doch drehte ich nur eine weitere Runde um die Saalkirche in der Mitte des Platzes. Fast wäre ich von einem Auto erfasst worden und spürte dieses Abwenden schon als Verlust.
Später strich ich durch die Wohnung, ging in die Küche zum schmutzigen Geschirr, versuchte Auskunft zu erhalten über die Ereignisse, doch war da nur Rest von Verschwundenem. Ich blickte hinüber zur Fensterbank, fand dort eine vertrocknete Mango. Ich betrachtete sie, bis ich sie für einen farbigen Stein hielt, als gäbe es tatsächlich Dinge, die erst zu täuschen beginnen, schaut man sie sehr lange an.
Wäre ich mir gewisser gewesen, hätte ich es einen Bann nennen können, doch drehte ich nur eine weitere Runde um die Saalkirche in der Mitte des Platzes. Fast wäre ich von einem Auto erfasst worden und spürte dieses Abwenden schon als Verlust.
Später strich ich durch die Wohnung, ging in die Küche zum schmutzigen Geschirr, versuchte Auskunft zu erhalten über die Ereignisse, doch war da nur Rest von Verschwundenem. Ich blickte hinüber zur Fensterbank, fand dort eine vertrocknete Mango. Ich betrachtete sie, bis ich sie für einen farbigen Stein hielt, als gäbe es tatsächlich Dinge, die erst zu täuschen beginnen, schaut man sie sehr lange an.
Montseigneur - 22. Apr, 09:50
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