Ein Feld von Zeit
Ich schiebe die Gardinen zur Seite, sehe das graue Licht und den Regen. Am Balkongeländer reihen sich die Tropfen zu einer Karawane aus Wasser.
Ich trete hinaus auf den kalten Beton und bleibe sofort kleben. Es sind die Reste des Leims, mit dem wir gestern Bilder auf Karton geklebt haben. Ich hielt das Lineal, er zog das Messer. Ganz langsam und sehr konzentriert schnitt er entlang meiner Hand, dass sich die Haare unserer Handrücken berührten wie Spitzen sehr feiner Stacheln.
Und das war es auch: Eine durch Nähe aufgerichtete Bewegung, in der jeder Schnitt eine Trennung zusammenfügte und sich vergrößerte gemäß des Fortlaufs gemeinsamer Arbeit. Wir schnitten, bis es dunkelte und wir schließlich umgeben waren von Kartonresten gleich den Stoppeln eines kleinen Feldes von Zeit.
Der Regen geht. Langsam löse ich den Fuß vom Boden und öffne die Hand, um die Tropfen von der Unterseite des Geländers zu streichen. Sie lassen sich leicht einfangen und bleiben für einen Moment auch in meiner Hand. Dann rollen sie weiter, strömen wie eine Herde von winzigen Rundtieren zwischen den Fingern hinaus auf den glatten, den müden Handrücken.
Ich trete hinaus auf den kalten Beton und bleibe sofort kleben. Es sind die Reste des Leims, mit dem wir gestern Bilder auf Karton geklebt haben. Ich hielt das Lineal, er zog das Messer. Ganz langsam und sehr konzentriert schnitt er entlang meiner Hand, dass sich die Haare unserer Handrücken berührten wie Spitzen sehr feiner Stacheln.
Und das war es auch: Eine durch Nähe aufgerichtete Bewegung, in der jeder Schnitt eine Trennung zusammenfügte und sich vergrößerte gemäß des Fortlaufs gemeinsamer Arbeit. Wir schnitten, bis es dunkelte und wir schließlich umgeben waren von Kartonresten gleich den Stoppeln eines kleinen Feldes von Zeit.
Der Regen geht. Langsam löse ich den Fuß vom Boden und öffne die Hand, um die Tropfen von der Unterseite des Geländers zu streichen. Sie lassen sich leicht einfangen und bleiben für einen Moment auch in meiner Hand. Dann rollen sie weiter, strömen wie eine Herde von winzigen Rundtieren zwischen den Fingern hinaus auf den glatten, den müden Handrücken.
Montseigneur - 3. Nov, 09:50