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Dienstag, 31. März 2009

Hier ist, was übrig ist

Und dann ist es vorbei. Dann stehe ich auf einem Balkon und weiß nicht wohin mit der Zigarettenasche. Gegenüber steht eine Kirche, von der die Untervermieter sagen, sie sei immer still. Nur das Kreuz hebt sich gegen das Morgenlicht, das blendet.

Unter mir ist eine Straße, sind Autos und Baustellen.
Ein Arbeiter rotzt, jemand schreit igitt. Am Straßenschild hängt ein Fahrradschlauch und die Litfaßsäule hat ein Fliegenpilzdach. Die Frauen sind dicker, die Männer länger und alle fahren sie Rad. Es gibt Trinkwasser aus der Leitung, Werbung auf Türkisch und Mobilnummern, die ich nicht mehr erkenne. Die Temperaturen steigen, doch bleibt man gespannt und spricht von sich wie von Präsentkörben.

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